Umwelttipp: Richtig lüften

10.01.2019

Soll man im Winter auch lüften?

In der kalten Jahreszeit laufen viele Heizungen wieder auf Hochtouren. Das hat Folgen: Rund 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen in der Schweiz entfallen aufs Heizen. Es ist daher sehr wichtig, die Wärme im Haus zu behalten.

In der Schweiz werden nahezu zwei Drittel aller Gebäude mit fossilen Energieträgern (Öl und Gas) beheizt. Im Winter ist die Luft in der Regel im Wohnungsinneren stärker belastet als draussen. Es ist deshalb sinnvoll, regelmässig frische Luft in die eigenen vier Wände zu lassen.

Aber, richtiges Lüften macht den Unterschied!

Durch ein offenes Kippfenster verflüchtigt sich pro Winter Wärme im Wert von rund 200 Litern Heizöl. Das ist nicht nur Verschwendung, sondern geht auch ins Geld. Dabei haben gekippte Fenster fast keinen Lüftungseffekt, sie kühlen lediglich die Wände aus. Viel mehr frische Luft in die Wohnung bringt effizientes Lüften, denn ausgekühlte Wände aufzuheizen ist viel energieintensiver als ausgekühlte Luft aufzuheizen. Wer zwei- bis dreimal am Tag gleichzeitig alle Fenster für ein paar Minuten öffnet, holt sich frischen Sauerstoff konzentriert und innert kürzester Zeit. Die kalte Luft von draussen weckt zudem die Sinne und schafft Energie für die nächsten Stunden.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie weitere Informationen? Zögern Sie nicht, Daniel Niederhauser, Umweltbeauftragter der Gemeinde Therwil unter Tel. 061 725 22 42 anzurufen. Er berät Sie gerne.

Bild Lüften
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