Gsägnets Därwil
19.09.2022
Du bisch gsägnet, liebs Därwil
Zum 799-Jahre Dorffest haben die drei Landeskirchen der Gemeinde Therwil einen Segen geschenkt. Geschrieben von Kirchgemeindeleiterin Elke Kreiselmeyer in Anlehnung an den von Jacqueline Keune verfassten Luzerner Stadtsegen, hat Paul Gutzwiller den Text in den Original Därwiler Dialekt übersetzt. Da es nur noch wenige Därwiler gibt, die die Mundart richtig beherrschen, nannte er Martha und Toni Nussbaumer, beide Därwiler Urgestein, als lebende Beispiele dafür. Daheim in der Stube sprach Martha Nussbaumer dann den Segen aufs «Grätli» auf, und fügte am Ende ein «Halleluja» hinzu, das von nun an zum Segen gehören soll.
Ein Dank gilt Frau Romana Moser aus Basel, die den Segen von Hand geschrieben hat, Herrn Paul Gutzwiller für die fachgerechte Übersetzung, Philippe Moosbrugger für den Besuch bei Martha Nussbaumer und die Tonaufnahme sowie unserem Gemeindepräsidenten Stefan Gschwind für seine schönen Worte im Festgottesdienst anlässlich der feierlichen Übergabe des Segens.
Gekürzter Text von der Webseite der Pfarrei St. Stephan Therwil/Biel-Benken
Sie können den Segen hier unterhalb und auf der Webseite der Katholischen Kirche Therwil www.rkk-therwil.ch lesen und hören. Das kalligrafisch schön ausgearbeitete Original in Mundart können Sie frisch gerahmt im Eingangsbereich der Gemeindeverwaltung Therwil bestaunen.
